Zahlen, Daten und Fakten

Aufgabe des Verbandes ist es, das aus dem Einzugsgebiet stammende Abwasser zu reinigen und die beim Reinigungsprozess angefallenen Abfallstoffe zu beseitigen oder zu verwerten. Dabei sind gesetzliche Vorschriften und Grenzwerte einzuhalten.


Die Anlage

Die Anlage umfasst eine Fläche von 25 Hektar. Das Abwasser von rund 440.000 Einwohner­werten im Einzugsgebiet des Zweckverbands Klärwerk Steinhäule fließt täglich durch die Kanalisation in das Klärwerk an der Donau. Eine Wassermenge von rund 80.000 bis max. 225.000 m³ (abhängig von Regenereignis­sen) ist pro Tag zu reinigen. Rund 50% davon stam­men aus Industrie und Gewer­be. Beim Klärprozess fallen täglich ca. 20 – 40 Tonnen Schlamm (Trockensubstanz) an, die der thermischen Verwer­tung zugeführt werden. Der Reinigungsprozess vom Abwas­serzulauf bis zum Ablauf des geklärten Wassers dauert im Durchschnitt zehn Stunden.


Das Team

Rund 55 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in Planung, Technik, Labor und Verwaltung sorgen für einen reibungslosen Betriebsablauf im Klärwerk Steinhäule. Zum Team zählen zahlreiche hochqualifizierte Kräfte, wie Bau-, Chemie-, Maschinenbau und Elektroingenieure. Auszubildende lernen die Berufe Fachkraft für Abwassertechnik, Energieelektroniker/-in der Fachrichtung Betriebstechnik und Industriemechaniker/-in der Fachrichtung Betriebstechnik.


Die Reinigungsleistung

In der mechanischen, biologischen und chemischen Reinigungsstufe werden jährlich rund 40 Millionen m³ Abwasser behandelt. Die Menge der zurückgehaltenen Schmutzstoffe ist enorm, wie einige Beispiele zeigen:

Stoffe pro Jahr  
Fett 180 t
Sand 210 t
Rechengut 462 t
Asche 2.500 t

ZVK - Zweckverband Klärwerk Steinhäule
GESCHÄFTSFÜHRUNG: Wichernstraße 10, 89073 Ulm, Tel. 0731 / 161 - 6601
BETRIEBSLEITUNG: Reinzstraße 1, 89233 Neu-Ulm, Tel. 0731 / 97 97 2 - 90, E-Mail: info@zvk-s.de